Benachteiligung im Alltag?

Werden die Kinder auf Grund ihrer homosexuellen Eltern in ihrem Alltag benachteiligt sein/werden?

Nach den bisher 12-jährigen Erfahrungen : NEIN ! In keiner Weise !

Natürlich ist ihr Leben "anders",
als das der Kumpanen neben sich,
die in heterosexuellen Beziehungen groß werden....

sie haben 2 Mütter ... 
und je nach Wahl der Zeugung - auch einen Vater, der irgendwo entfernt wohnt.

Sie werden viel toleranter erzogen ...! 

Nach nun 12 Jahren Erfahrung hier in Frankreich - kann ich nur sagen : sie brauchten bisher kein "dickes Fell", von dem ich bei der Erstellung der Seiten schrieb !
Im Kindergarten wurden sie nach Ihrem Vater gefragt .. und es gab/gibt ihn ... das war den Kindern ausreichend !
Ich meine beinah, dass es positiv bei den Kindern ankam : toll - die 2 haben 2 Mütter ... ich hätte auch gerne 2 Mütter ...

Das Vokabular wie Lesbe etc (entsprechend auch in Französisch) bringe ich Ihnen bei ... und für sie ist es kein Schimpfwort….
es ein Wort, was verwendet wird, wie jedes andere, um anderen Kindern weh zu tun – und das ist nun mal oft der Alltag in den Schulen.
Da spielt die gewählte Sexualität der Eltern keine Rolle !
Kinder sind nun mal "auch grausam" untereinander!
Und das Wort Lesbe etc spielt in ihrer Schulumgebung KEINE Rolle, was mir die Lehrerinnen, die über alles informiert sind, immer wieder bestätigen !

Vielleicht ist es Zufall - oder sogar Standard (?) - hier haben viele Kinder Mütter / Väter aus getrennten Familien.
Sehr viele Kinder haben nur die Mutter, andere - viele - leben in Patch-Work-Familien!

Von einer wirklichen Benachteiligung im Alltag auf Grund ihrer lesbischen Eltern kann ich nach 12 Jahren nicht berichten – egal in welcher Einrichtung (Krippe / Kindergarten / Schule)
Und ... immerhin haben wir das 19.Jahrhundert überwunden ..